Schwerpunkt · Halbleiter & Test
Halbleiter- und ATE-Test, Radar-Sensorik, Wireless und Messtechnik: 25 Jahre in einem Umfeld, in dem Prüfzeit im Millisekundenbereich optimiert und Yield auf die Nachkommastelle verfolgt wird. Die folgenden Abschnitte gehen entsprechend ins Detail.

Ausgangslage
Die großen Plattformhersteller liefern längst, was für KI im Testfloor nötig ist: Rechenleistung direkt am Prüfsystem, sodass Daten ausgewertet werden können, während die Charge noch läuft; Datenplattformen, die Prüfergebnisse ohne Zeitverzug bereitstellen; und Assistenzsysteme, die bei der Entwicklung von Testprogrammen unterstützen. Die Lücke liegt nicht bei diesen Bausteinen, sondern dazwischen — bei der Frage, wer sie im Engineering-Alltag zusammenführt, betreibt und verantwortet.
Drei Bausteine
Bestandsaufnahme der Datenlandschaft — Prüfprotokolle, Datalogs, Anbindung an das Fertigungssystem. Daraus drei bis fünf priorisierte Anwendungsfälle mit Aufwands- und Nutzenschätzung sowie eine Plattform-Empfehlung.
Einführung von Assistenz- und Agenten-Abläufen in die Programmentwicklung — mit Review-Punkten, Rückverfolgbarkeit und Team-Enablement. Ohne Steuerung entsteht sonst genau der Prüfengpass, den KI eigentlich beseitigen soll.
Adaptive Grenzwerte, Ausreißer-Erkennung nach dokumentierter Methodik, datenbasierte Reduktion des Testflusses, Auswertung nahe am Prüfsystem. Der Erfolg ist messbar.
Weitere Felder
Konzept- und Systementwicklung, Produktionstest hochintegrierter Sensoren, Signalanalyse und Auswertung.
Mobilfunk-Plattformen, Konnektivität, energieeffiziente Anwendungen — aus Produktdefinition und Portfolioplanung.
Prüfsysteme, Testspezifikation, Messdatenanalyse und Systemarchitektur — von der Entwicklung bis zum Produktionsbetrieb.
Kaum ein Vorhaben startet auf der grünen Wiese. Die typische Aufgabe ist die Integration in eine gewachsene Umgebung: vorhandene Datenlandschaft, historisch entstandene Auswertungen, Skripte mit Geschichte. Genau dort anzusetzen, ohne einen Plattformwechsel auszulösen, ist ein realistischer erster Schritt — und meist auch der wirtschaftlich sinnvollste.
Eine kurze Beschreibung Ihrer Ausgangslage genügt meist, um zu klären, ob und wo sich ein erster Schritt lohnt. Unverbindlich — per E-Mail oder telefonisch.